Freitag, 19. März 2010

Ziele 2010

Das erste Quartal ist fast rum, wird also höchste Zeit, dass ich meine Ziele für dieses Jahr formuliere und mich daran messen lasse.

Zunächst unterscheide ich zwischen meinen mittel- und langfristigen Zielen.

Langfristig: Erreichung der 1Mio Euro-Marke in spätestens 20 Jahren (genauer gesagt: am 31.12.2029). Mir ist bewusst, dass dies ein grosses Ziel ist. Um dieses Ziel in kleinere und überschaubare Häppchen einzuteilen, habe ich für jedes Jahr eine Zielmarke definiert. Diese Ziele berücksichtigen lediglich:
  • theoretischer Jahresanfangsbestand Gesamtportfolio
  • monatl. Sparrate x 12 Monate
  • Sondereffekte (grössere Anschaffungen, einmalige Einnahmen etc.)
  • Zins (hier gehe ich von 7% aus)
  • = theoretischer Jahresendbestand Gesamtportfolio
Da die Wirtschaftsentwicklung und damit die Börsenentwicklung 20 Jahre im voraus nicht abzuschätzen ist, bleiben diese Effekte bei der Langfristplanung unberücksichtigt. Nach Ablauf eines Jahres wird der tatsächliche Jahresendbestand nicht als Anfangsbestand des neuen Jahres zu Grunde gelegt sondern es wird weiterhin mit den gegebenen theoretischen Werten gerechnet.Es wird unterstellt, dass sich stärkere Jahre und schwächere Jahre gegenseitig ausgleichen (Stichwort: Schweinezyklus).
Um diesen Einflüssen Rechnung zu tragen, gibt es aufbauend auf der oben erläuterten Langfristplanung meine *Trommelwirbel* Mittelfristplanung:
  • Ist-Jahresanfangsbestand pro Assetklasse
  • monatl. Sparrate x 12
  • Sondereffekte
  • börsentechnische bzw. wirtschaftliche Einschätzungen
  • Zins in Abhängigkeit der Assetklasse
  • = Jahresendbestand pro Assetklasse
Der kritische Leser wird sich nun fragen: was soll das? Warum zwei Zielplanungen?
Die Langfristplanung sorgt dafür, dass ich das grosse Ziel nicht aus den Augen verliere und dieses in kleine überschaubare Häppchen einteile.
Die Mittelfristplanung sorgt dafür, dass diese Häppchen sinnvoll in verschiedene Assetklassen aufgeteilt werden können.
Idealerweise liegt der Jahresendbestand der Mittelfristplanung über der der Langfristplanung um einen Sicherheitspuffer für schlechte Börsenzeiten vorzuhalten.


Genug der Vorrede, so siehts zZ aus:


Nochmal zum mitschreiben:
langfristiges Ziel 2010:  57.658€
mittelfristiges Ziel:          57.800€
 
Nebenziel: Reduzierung der Forderungen auf 0€, da hier keinerlei Zinserträge realisiert werden können.
Da die ersten drei Monate börsentechnisch extrem gut waren, sieht es so aus, als würde ich das Mittelfristziel spätestens im Juli erreichen. D.h. im zweiten Halbjahr erfolgt möglicherweise eine Korrektur dieses Ziels nach oben. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass bis dann vielleicht etwas klarer ist, wohin die Weltwirtschaft marschiert.

Aktuelle Sparrate: 875€ / Monat
Ziel bis Ende 2010: 1.000€ / Monat
Um dies zu realisieren werde ich entsprechende Gehaltserhöhungen einfordern. Vorgespräche habe ich bereits geführt und es sieht gut aus. Möglicherweise werde ich dieses Ziel sogar übertreffen können.

Kommentare:

  1. Wieso ist die Entwicklung in 2006-2008 stagniert?

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  2. Es gab 2 Gründe:
    2007 grössere einmalige finanzielle Belastungen
    2008 Börsencrash

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